{"id":31,"date":"2017-04-28T16:42:52","date_gmt":"2017-04-28T14:42:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sodalitium.biz\/de\/?page_id=31"},"modified":"2022-12-07T15:13:30","modified_gmt":"2022-12-07T14:13:30","slug":"wer-sind-wir","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sodalitium.biz\/de\/wer-sind-wir\/","title":{"rendered":"Wer sind wir?"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\">\n<p class=\"western\"><img src=\"https:\/\/www.sodalitium.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/BMV-MBC-altracoloriorig-214x300.jpg\" class=\"alignleft\"><span lang=\"de-AT\">Im Dezember 1985 verlie\u00dfen einige italienische Priester die von Erzbischof Lefebvre gegr\u00fcndete Priesterbruderschaft St. Pius X. und gr\u00fcndeten in Turin das Institut Mater Boni Consilii (Mutter vom Guten Rate).<\/span><\/p>\n<h3 class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Wesen des Instituts<\/span><\/h3>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Das Institut ist kein geistlicher Orden, sondern eine Vereinigung oder ein Zusammenschlu\u00df von Gl\u00e4ubigen gem\u00e4\u00df dem Kanon 707 des Kirchenrechts. Sie wurde ins Leben gerufen, um Kult-, Hilfs- und Wohlt\u00e4tigkeitswerke, die stets von der Kirche gutgehei\u00dfen wurden, zu f\u00f6rdern. Katholische Gl\u00e4ubige beider Geschlechter sowie Kleriker und Laien k\u00f6nnen Mitglieder werden.<\/span><\/p>\n<h3 class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Zielstellung des Instituts<\/span><\/h3>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Durch die Feier des heiligen Me\u00dfopfers wollen die Priester des Instituts Gott die Ehre geben, die ihm geb\u00fchrt. Das Institut stellt in dieser verwirrten Zeit eine Hilfe f\u00fcr die Mitglieder dar, damit sie dem von Gott geoffenbarten Glauben und dem unfehlbaren Lehramt der katholischen Kirche beharrlich die absolute Treue halten.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Als weiteres Ziel verfolgt das Institut die Verbreitung der Muttergottesverehrung, besonders die Andacht zur Mutter des guten Rates; die Verbreitung der wahren Lehre, mit besonderer Aufmerksamkeit f\u00fcr Gegenwartsfragen der Theologie und daher den Kampf gegen die Irrlehren, die dem katholischen Glauben entgegenstehen; die intellektuelle, geistliche und disziplinare Ausbildung des Klerus; die geistlichen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit. Der Geist des Instituts l\u00e4\u00dft sich zusammenfassen unter dem Motto : die Ehre Gottes, die Treue zur Kirche, die pers\u00f6nliche Heiligung und die Mildt\u00e4tigkeit.<\/span><\/p>\n<h3 class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Das Institut und die Kirche<\/span><\/h3>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\"><img src=\"https:\/\/www.sodalitium.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/001_25casaverrua-300x225.jpg\" class=\"alignright\">Alle Mitglieder des Instituts sind und wollen treue und gehorsame Kinder der heiligen katholischen, apostolischen und r\u00f6mischen Kirche bleiben, welche von Jesus Christus gestiftet wurde, indem er den heiligen Petrus als sichtbares Oberhaupt einsetzte und seine legitimen Nachfolger, die r\u00f6mischen P\u00e4pste.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Wegen der derzeitigen Lage der kirchlichen F\u00fchrung nach dem zweiten Vatikanum ist das Institut von der kirchlichen Obrigkeit noch nicht kanonisch anerkannt. Allerdings unterwerfen sich alle Mitglieder im voraus den Beschl\u00fcssen,welche in Zukunft von der rechtm\u00e4\u00dfigen Autorit\u00e4t der Kirche in bezug auf sie selbst und ihre Vereinigung gefa\u00dft werden.<\/span><\/p>\n<h3 class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Das Institut und die Krise nach dem zweiten Vatikanum<\/span><\/h3>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Ein jeder kann feststellen, wie die Kirche leider von St\u00fcrmen heimgesucht wird, wie sie vom Herrn prophezeit worden sind, in ihrer fast zweitausendj\u00e4hrigen Geschichte wohl die schlimmsten. Im Institut ist man der \u00dcberzeugung, da\u00df der Ursprung von alledem im zweiten Vatikanum zu suchen ist. Da wurde n\u00e4mlich die neue Lehre von der Kollegialit\u00e4t der Bisch\u00f6fe, der Religionsfreiheit, des \u00d6kumenismus und der Zugeh\u00f6rigkeit der Nicht-Katholiken zum mystischen Leib Jesu Christi, die neue Lehre \u00fcber die nicht-christlichen Religionen und besonders das Judentum, die Beziehung zwischen der Kirche und der Welt von heute verk\u00fcndet, die mit dem Lehramt der Kirche, so vieler P\u00e4pste und \u00f6kumenischer Konzilien genau im Widerspruch stehen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Die Liturgiereform, besonders der heiligen Messe, und des Kirchenrechts ist sch\u00e4dlich f\u00fcr die Seelen, f\u00f6rdert die protestantische Irrlehre und l\u00e4\u00dft zu, was aufgrund g\u00f6ttlichen Rechtes verboten ist (wie z.B. gottesdienstliche Handlungen in Gemeinschaft mit H\u00e4retikern).<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Das kann nicht von der katholischen Kirche stammen, welche doch vom Heiligen Geist und vom rechtm\u00e4\u00dfigen, unfehlbaren Nachfolger des heiligen Petrus geleitet wird. Inmitten dieser beispiellosen Krise, die notwendigerweise alle mitrei\u00dft, welche die Konzilsdokumente und die daraus hervorgehenden Reformen gutgehei\u00dfen haben, kann das Institut die neuen Lehren, die gegen Glaube und Sitten sind, nicht annehmen, kann aber auch nicht die Gl\u00e4ubigen zum Ungehorsam gegen die rechtm\u00e4\u00dfige Autorit\u00e4t der Kirche aufwiegeln.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Deshalb vertritt das Institut die sogenannte These von Cassiciacum (diese Bezeichnung stammt aus der theologischen Zeitschrift, wo diese These zum ersten Mal dargelegt wurde). Diese These wurde aufgestellt von P. Gu\u00e9rard des Lauriers OP, seligen Andenkens, Mitglied der p\u00e4pstlichen Akademie des heiligen Thomas, ehemaliger Professor an der P\u00e4pstlichen Lateranuniversit\u00e4t und in Le Saulchoir (Frankreich).<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Laut dieser These besitzen Paul VI. und seine Nachfolger nicht die p\u00e4pstliche Autorit\u00e4t, obwohl sie rechtm\u00e4\u00dfig gew\u00e4hlt worden sind. Gem\u00e4\u00df den Grunds\u00e4tzen der Scholastik und gem\u00e4\u00df Kardinal Kajetan, dem gro\u00dfen Thomaserkl\u00e4rer des 16. Jahrhunderts, und dem gelehrten hl. Robert Bellarmin, der diese Unterscheidung wieder aufgriff, sind sie nur <\/span><span lang=\"de-AT\"><i>materialiter <\/i><\/span><span lang=\"de-AT\">(d.h. materiell betrachtet)<\/span><span lang=\"de-AT\">, nicht aber <\/span><span lang=\"de-AT\"><i>formaliter<\/i><\/span><span lang=\"de-AT\"> (d.h. formell betrachtet) \u201cP\u00e4pste\u201d. Da sie das Wohl der Kirche nicht verwirklichen und in der Lehre Irrt\u00fcmer und Irrlehrern verbreiten, erhalten sie von Christus keinerlei Gewalt, um die Gl\u00e4ubigen zu regieren, zu lehren und zu heiligen, solange sie diese Irrt\u00fcmer nicht widerrufen.<\/span><\/p>\n<h3 class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">T\u00e4tigkeiten des Instituts<\/span><\/h3>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">Die T\u00e4tigkeiten des Instituts bestehen aus nichts anderem als aus dem, was die Priester und die Gl\u00e4ubigen auch in fr\u00fcheren Zeiten schon getan haben, und zwar: <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">* Die Feier des heiligen Messe gem\u00e4\u00df den Vorschriften der Rubriken wie zu Zeiten der Sedisvakanz, also unter Auslassung des Namens des Papstes im Kanon der Messe. Die Priester des Institutes feiern die heilige Messe ausschlie\u00dflich nach dem vom hl. Pius V. promulgierten und vom hl. Pius X. reformierten Missale Romanum. Momentan wird die Messe an zwanzig verschiedenen Orten in Italien (einschlie\u00dflich Rom), sieben Orten in Frankreich, an zwei Orten in Belgien, zweien in den Niederlanden und an jeweils einem Ort in Deutschland, der Schweiz, \u00d6sterreich und Ungarn gefeiert.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">* Die Priesterausbildung erfolgt in einem Priesterseminar, das nach dem hl. Petrus, dem M\u00e4rtyrer (Fest am 29. April), benannt und in Verrua Savoia (Turin), Ortsteil Carbignano, beheimatet ist. Dort befindet sich auch der Hauptsitz des Instituts. Das Institut hat weitere sechs H\u00e4user: eines in der Romagna, zwei in Frankreich und je eines in Belgien, Deutschland und Ungarn.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\"><img src=\"https:\/\/www.sodalitium.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/001_4seminario-08-visitSS-300x225.jpg\" class=\"alignleft\">* Das Gebetsleben wird nach Ma\u00dfgabe der geistlichen Exerzitien vom hl. Ignatius von Loyola gepflegt.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">* Die christliche Erziehung der Jugend wird w\u00e4hrend der Ferienlager f\u00fcr Jungen und M\u00e4dchen nach der Methode des eucharistischen Kreuzzuges gef\u00f6rdert.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">* Die intellektuelle Bildung wird durch die Ver\u00f6ffentlichung der Zeitschrift Sodalitium, durch \u00f6ffentliche Vortr\u00e4ge und die Herausgabe von B\u00fcchern seitens des Centro culturale &amp; librario Sodalitium gef\u00f6rdert.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-AT\">* Die Wohlt\u00e4tigkeit gegen\u00fcber den Armen, besonders den kinderreichen Familien, in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Mater Boni Consilii.<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Im Dezember 1985 verlie\u00dfen einige italienische Priester die von Erzbischof Lefebvre gegr\u00fcndete Priesterbruderschaft St. Pius X. und gr\u00fcndeten in Turin das Institut Mater Boni Consilii <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.sodalitium.biz\/de\/wer-sind-wir\/\" title=\"Wer sind wir?\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"cybocfi_hide_featured_image":""},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v17.5 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wer sind wir? 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